Destille

Woran denkt man als erstes wenn es um die Destille geht? Wahrscheinlich fällt vielen von euch als erstes der Akazienbaum ein. Der Baum, um den sich allabendlich ein buntgemischtes Publikum von achtzehn bis achtzig trifft. Um den Freundschaften geschlossen, Künstlertipps ausgetauscht oder einfach entspannt und zwanglos geplaudert wird.

Dieser Baum bietet den Rahmen, um die allseits geschätzte Wohnzimmeratmosphäre hervorzurufen. Er lenkt den Blick auf die Bilder des inzwischen verstorbenen Kalle und auf die immer wieder wechselnden Künstlerausstellungen: Der Baum nimmt nicht nur Euphorie und Jubel, sondern auch Niederlagen von Würfelspielern oder Fußballfans geduldig hin. Er ist Zeuge von tiefgründigen Gesprächen und ausgelassenen Examensfeiern, bei denen das Barteam aus jungen Studierenden ebenso viel Spaß hat wie seine Gäste.

Die persönlichen Geschichten, die immer wieder in der Destille entstehen, könnten vermutlich Bücher füllen. Sie erzählen von Stunden, in denen sowohl zu altbewährt rockiger Musik als auch zu neuen Beats getanzt, in Erinnerungen geschwelgt oder Zukunftspläne geschmiedet werden, die vielleicht bis zum nächsten Morgen schon wieder vergessen sind. Manchmal jedoch entsteht aus einer nächtlichen Idee ein zündender Funke, aus dem sogar eine Firmengründung hervorgehen kann. Begleitet von einem vielfältigen Getränkeangebot, bei dem nicht nur Klassiker wie der Melonenschnaps oder der warme Erpel in den Jahrzehnten des Bestehens schon zahlreiche Abende versüßt haben. Sie erzählen von dem Ort, an dem Studierende ihre Professoren bei dem ein oder anderen Bier mal von ihrer persönlichen Seite kennenlernen können.

Kurzum: Der Baum und die Destille sind und bleiben eine Institution und ein Ort der unkonventionellen Begegnung, die seit der Eröffnung am 16.05.1970 für Alteingesessene und Besucher nicht mehr aus dem Herzen der Altstadt wegzudenken ist.

Kunst

„Früher traf man sich unter der Linde am Brunnen vor dem Tore. Seit dem 16.05.1970 trifft man sich in der Destille rund um den Akazienbaum – jedenfalls im Herzen der Heidelberger Altstadt. Das Spektrum der Gäste ist bunt wie die Bilder an der Wand, vielfältig wie das Angebot der Getränkekarte. Nicht nur Liebende von achtzehn bis achtzig, auch Existenzgründer, Zeitungsmacher, Stadtpolitiker, Künstler, Studenten und Professoren treffen sich hier zum Konsumieren, zum Entspannen, zum Plaudern. Immer geht es um Begegnung, auch mit der  Kunst, zwanglos und unkonventionell beim Bier doch ohne Bier-Ernst.

Seit 1986 machen Ausstellungen das Kneipenleben kunstvoller. Bereits elfeinhalb Jahre später wurde „die 100ste“ gefeiert -dank des nimmermüden Einsatzes des langjährigen Geschäftsführers Eckhard „Pio“ Piotrowski, der mit dem Besitzer Hans-Dieter Stendel das Destille-Konzept „Kunst & Kneipe“ entwickelt hat. Maler aus Argentinien, China, Iran, Israel, Jemen, Kanada, Kroatien, Nepal, Polen, Russland, Tschechien und den USA stellten hier aus und brachten viele Stilrichtungen von traditioneller Volkskunst bis zur Informel unters Kneipenvolk. Die Erfolgsbilanz der „Tree-Bar“, wie Amerikaner die Destille nennen, stellt die einer jeden Dorflinde in den Schatten. Auf die nächsten 46 Jahre!“ – Kalle

Getränke

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Aus den guten alten Zeiten

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Baum

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